Mitten in der Südheide bewirtschaften wir unseren Familienbetrieb mit Leidenschaft und Verantwortung. Wir setzen auf alte Getreidesorten, artgerechte Tierhaltung und echte Handarbeit – alles im Einklang mit der Natur.
Auf dem Hof Rautenberg arbeiten wir im Kreislauf. Das Futter für unsere Tiere stammt von unseren eigenen Feldern, genauso wie zukünftig das Getreide für unsere Mehle. Wir verzichten auf unnötige Chemie und setzen auf natürliche Fruchtfolgen, Tierwohl und eine Direktvermarktung, bei der du genau weißt, wo dein Essen herkommt.
meet the gang
Unsere Hochlandrinder und Konik-Pferde leben in extensiver Weidehaltung. Das bedeutet sie haben viel Auslauf, frische Luft und Zeit zum Wachsen. Das Ergebnis ist nicht nur sichtbar, sondern beim Rindfleisch auch schmeckbar – in jedem Stück Fleisch, in jeder Brühe und jedem Produkt vom Hof.
Die Mischbeweidung mit Konikpferden und Schottischen Hochlandrindern ist besonders wirkungsvoll, um Offenlandflächen – wie sie auf ehemaligen Truppenübungsplätzen vorkommen – dauerhaft zu erhalten. Während die Koniks offene Grasflächen freihalten, greifen die Rinder auch Gehölze und invasive Arten wie die spätblühende Traubenkirsche an. Durch dieses Zusammenspiel entsteht ein dynamisches Mosaik aus offenen Flächen, Kräutern, Sträuchern und Waldrändern – ein idealer Lebensraum für viele bedrohte Arten und ein natürlicher Schutz gegen Verbuschung und Artenverlust.
Die regelmäßige Kontrolle unserer Weidezäune ist ein wichtiger Bestandteil unseres Beweidungsprojekts. Auf einer Zaunlänge von rund 8 Kilometern müssen Schäden, Spannungsverluste oder Hindernisse zuverlässig erkannt werden, damit unsere Tiere sicher auf den Weideflächen bleiben.
Für diese Aufgabe setzen wir auf ein geländegängiges Elektromotorrad von ELMOX. Es ermöglicht eine direkte Fahrt entlang der Zauntrassen und einen schnellen Zugang zu den Herden – auch in schwer zugänglichem Gelände. Während die Zaunkontrolle früher zu Fuß, mit dem Auto oder dem Traktor durchgeführt wurde, sparen wir heute wertvolle Zeit und reduzieren gleichzeitig den Kraftstoffverbrauch.
Ein weiterer Vorteil: Das Elektromotorrad fährt nahezu geräuschlos und arbeitet vor Ort emissionsfrei. Dadurch werden sowohl unsere Weidetiere als auch die heimische Tierwelt deutlich weniger gestört. So verbindet die moderne Technik eine effiziente Arbeitsweise mit einem verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Umwelt.
what makes us different
Wir bauen wechselnd Emmer, Einkorn, Dinkel, Waldstaudenroggen und Buchweizen an. Daraus entstehen zukünftig Mehl, Flocken, Backmischungen und kreative Spezialitäten – auch in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern.
Emmer zählt zu den ältesten kultivierten Getreidesorten der Menschheit. Mit seinem nussigen Aroma und hohen Mineralstoffgehalt ist er eine echte Bereicherung für bewusste Ernährung. Wir bauen Emmer in traditioneller Fruchtfolge an und verarbeiten ihn schonend weiter. So entsteht ein wertvolles Urkornprodukt mit Geschichte.
Einkorn ist das ursprüngliche Urgetreide – klein, goldgelb und reich an wertvollen Inhaltsstoffen. Sein fein-aromatischer Geschmack macht ihn ideal für feine Backwaren oder Pasta. Durch den niedrigen Glutengehalt ist er besonders bekömmlich. Auf unseren Feldern wächst Einkorn ganz ohne synthetische Zusätze.
Dinkel vereint Tradition und Vielseitigkeit: kräftig im Geschmack, wertvoll in der Zusammensetzung. Er enthält viele Ballaststoffe, Mineralstoffe und pflanzliches Eiweiß. Unser Dinkel stammt aus eigenem Anbau und wird mit Sorgfalt verarbeitet. Ideal für Brot, Brötchen oder süßes Gebäck.
Der Waldstaudenroggen ist eine alte, tiefwurzelnde Roggensorte mit besonders kräftigem Aroma. Er wächst langsam, aber robust – ideal für kargen Boden und nachhaltigen Anbau. Das Mehl ist dunkel, würzig und perfekt für herzhafte Brote. Wir schätzen ihn als echtes Charakterkorn mit Geschichte.
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